Rette Deine Stadt
Beiträge getaggt mit gentrifizierung
MEGASPREE-Soli im RAW (SO.-19.12.)
13. Dez
Nach der Demo ist vor der Demo und auch im Winter ignoriert der Senat fleißig weiter den Bürgerentscheid zur Bebauung des Spreeufers. Ob Wir feiern dagegen an und wollen kein xtes Hotel an der Spree, kein sog. “Bürgerzentrum” im Mauerpark und keine Mieten jenseits der 10€/m² Grenze.Wir fordern unser Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt.
Wir sind ein Bündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden, politischen, ökologischen und sozialen Gruppen, FreiraumbewohnerInnen und ClubbetreiberInnen, die von den derzeitigen Umstrukturierungsprozessen betroffen sind. Zahlreiche Clubs, Einrichtungen und Initiativen unterstützen den Aufruf!
Um uns zu begegnen, aber auch um z.B. ein paar kleine Einnahmen für unsere Druckmaterialien zu erhalten treffen wir uns am:
Sonntag den 19. Dezember um 22:00 und feiern durch….
im
RAW-Tempel Revaler Strasse 99 Berlin – Friedrichshain
Auch zu dieser Soli-Party haben sich wieder zahlreiche gute DJ`s und Live-Akts zusammengefunden die uns, wie auch der Rest der gesamten Crew freiwillig und kostenneutral zur Seite stehen!
Das Lineup:
- Ray Kajioka *live [ostwind/müller rec./kanzleramt]
- Sven Jozwiak [upon.you/hsh/kassette]
- The COX *live [SugarCandyMountain]
- Nils Twachtmann [bar25]
- ZOB [puppetarmy.com]
- Stefie & Helga [famose Zuckertuetentraeume]
- VJ Felix the Cat
MEGASPREE [at] HIGHQUISITE in der Maria
10. Dez
HIGHQUISITE aka exquisite-berlin feat. highvoltage
Das kann ja was werden. Wenn sich exquisite-berlin und highvoltage in der Maria am Osthahnhof treffen, dann wird es exquisite Musik bei elektrisch geladener Stimmung geben….
Und MEGASPREE ist mit einen Infostand mittendrin, statt nur dabei! Ihr habt wie immer Gelegenheit mit den Aktiven von MEGASPREE in Kontakt zu kommen, Euch zu informieren, Ídeen aus zu tauschen etc.
DATE: Friday 10th of December 2010 START: 11:00pm LOCATION: Maria & Josef Stralauer Platz 34-35 10243 Berlin S-Bhf Ostbahnhof
MORE INFO: http://www.residentadvisor.net/event.aspx?207307 http://www.facebook.com/event.php?eid=159509810758559
Kunst im Zeichen der Gentrifizierung
08. Dez
Römer + Römer "O tu mir das nicht an", Öl auf Leinwand, 165 x 220 cm, 2009
Das deutsch-russische Künstlerpaar Römer + Römer (Nina Römer, geboren 1978 als Nina Tangian in Moskau und Torsten Römer geboren 1968 in Aachen) arbeitet seit 1998 an allen Kunstwerken gemeinsam. In der Kunsthalle Rostock zeigt das Künstlerpaar ca. 30 großformatige Gemälde, die einen Überblick über ihr Werk der letzten 2 Jahre geben.
Römer + Römer treten mit einer malerischen Technik in Erscheinung, die sie aus der Reflexion über die Beschaffenheit von digitalen Bildern in Fotografie und Internet entwickelt haben. Von Nahem betrachtet bestehen die Bilder aus tausenden von einzeln gemalten Bildpunkten, digitalen Pixeln entsprechend, die mit kleinem Pinsel und Ölfarbe auf die Leinwand aufgetragen werden. Mit ihrem unvoreingenommenen Blick thematisieren sie ihre Umgebung mit den im öffentlichen Raum geführten politischen Debatten und dem multikulturellen Miteinander. Dabei ist das Lebensgefühl einer jüngeren Generation von besonderem Interesse.
Nach den Bilderzyklen Café Bistro Hauptstadt, Barfuss kommt ihr hier nicht rein und Sense of life*, setzen Römer + Römer seit 2008 den Fokus auf Motive, welche ihren Erfahrungen auf Reisen durch Korea, China, Russland, Marokko und verschiedene europäische Länder entspringen. Bei der Thematisierung der globalisierten Welt geht es ihnen nicht um Kritik Mehr >
INVALIDENSTRASSE: Gerichtsentscheidung vertagt – Initiative bitte um Unterstützung
06. Dez
BÜRGERINITIATIVE INVALIDENSTRASSE (BII)
Wie bekannt ist, wankt das Prognose-Modell der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (SenStadt) im Rechtsstreit vor dem Berliner Verwaltungsgericht (Planfeststellungsverfahren vierspuriger Ausbau Invalidenstrasse). Fällt diese offenkundig unrichtige und unvollständige Prognose, fällt wohl auch die Ausbauplanung von SenStadt. Damit bestünde eine Chance für eine bessere Lösung in unser aller Interesse.
Daher bitten die Kläger (BUND und BI Invalidenstrasse) um Mithilfe:
Bis zum 8.12.2010 sind wir für jede Information zu
- Bauvorhaben in den Quartieren rund um die Invalidenstrasse
- Bestehenden und zukünftigen Bebauungsplänen in diesem Bereich
- Anzahl absehbarer Neuzuzug in die Neubauobjekte (Wohnen)
- Anzahl neu anzusiedelnder Arbeitsplätze (Gewerbe)
dankbar. Wie gesagt, wir benötigen Zahlen. Diese können anhand der Bauanträge / Baugenehmigungen, Bebauungspläne und/oder Pressemitteilungen der Bauträger nachgewiesen werden. Oder auf sonstigem Wege, der zielführend ist. Ideen?
Wäre es möglich KURZFRISTIGST solche Daten z.B. per Telefax oder als Scan per E-Mail (Adresse siehe unten) zur Verfügung zu stellen?
Hintergrund: Am Donnerstag, 2.12.2010, wurde ab 11.30 Uhr die Klage des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.v. sowie von drei ausgewählten Anwohnern (Kläger) der Invalidenstrasse gegen das Land Berlin verhandelt. In der bis 21.30 Uhr andauernden mündlichen Verhandlung gestern haben sich Zweifel der Kläger an den richtigen Eingangsdaten der Verkehrsprognose bestätigt. Die für heute, Freitag, vorgesehene Urteilsverkündung wurde aufgehoben. Das Verfahren wird kurz vor Weihnachten Mehr >
Berlin, Sa., 21.08.2010 Fuckparade
20. Aug
das kam gestern rein…
Fuckparade 2010Demonstration für eine vielfältige und soziale Stadtkultur – Redaktion Webteam www.eve-rave.net Berlin Pressemitteilung vom 18. August 2010 zur Fuckparade
Am Samsatg, 21. August 2010, wird die 13. Fuckparade in Berlin am Leipziger Platz starten. Das diesjährige ironisch gemeinte Motto lautet »Seit 13 Jahren konsumgeil, unpolitisch und gehorsam!« Die Fuckparade versteht sich als offener Interessenverbund politisch und subkulturell aktiver Künstler und Gruppierungen der unterschiedlichsten Musik- und Kunstszenen. Sie ist uneingeschränkt jedem zugänglich, der kulturelle Vielfalt, persönliche Freiheit und gesellschaftliche Toleranz als grundlegende Wertvorstellungen teilt und verbreitet. Gleichzeitig distanziert sich die Fuckparade ausdrücklich von Ausgrenzung, Intoleranz und Faschismus.
Der Protest gegen die Kommerzialisierung von Musik und Parties stand dabei immer im Mittelpunkt. Offenbar war dieser Protest in den letzten Jahren nicht laut genug – zumindest die Politiker, die Behörden und die Polizei haben die Zusammenhänge bis zu diesem Sommer nicht verstanden respektive nicht wahrnehmen wollen, wie die tragischen Ereignisse an der Loveparade in Duisburg diesen Sommer zeigten. Dort wurde eine Party nicht um der Party willen veranstaltet, sondern für das Image einer Firma und einer Stadt, für den Ruhm und die Ehre eines Kulturhauptstadtfestes und für das liebe Geld. Dafür setzten sich die Verantwortlichen über alle Kriterien der Vernunft hinweg und Mehr >
Aufruf zur Demo-Parade 2010 – “RETTE DEINE STADT!”
28. Jun
Für den 10. Juli 2010 rufen wir zu einer fetten Demo-Parade auf, um gegen die Stadtpolitik von oben zu protestieren. Von Mitte, Prenzlauer Berg, Friedrichshain, Kreuzberg und Treptow aus werden sich Demozüge am Roten Rathaus zu einem großen Protestfest vereinigen.
Der Krisenverwaltungspolitik und den Beton-Stadtentwicklungsstrategien stellen wir ein Recht auf eine kulturell vielfältige, freie und soziale Stadt entgegen. Wir wollen mit entscheiden, was in unserer Stadt geschieht.
Wir sind ein Bündnis aus Kunst- und Kulturschaffenden, politischen, ökologischen und sozialen Gruppen, FreiraumbewohnerInnen und ClubbetreiberInnen, die von den derzeitigen Umstrukturierungsprozessen betroffen sind. Zahlreiche Clubs, Einrichtungen und Initiativen unterstützen den Aufruf!
- hier ist der demo aufruf “rette deine stadt” als pdf zum herunterladenMegaspree Plakat Demo-Parade - Rette deine stadt 2010
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Rette deine Stadt – VOR DEM AUSVERKAUF!
Eine Politik, die öffentliche Freiflächen nur als potenzielle Verkaufsobjekte sieht, ist keine Politik, sondern allenfalls ein Wirtschaftsbetrieb.
Für die Rettung wichtiger kommunaler Potenziale für das Gemeinwesen!
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Rette deine Stadt – VOR DER GENTRIFIZIERUNG!
Die Mietspirale dreht sich nach oben, obwohl immer mehr Menschen auf bezahlbaren Wohnraum angewiesen sind. Dennoch überlässt die Politik das Grundrecht auf Wohnen dem freien Markt.
Dem ungezügelten Anstieg der Mieten müssen wieder Regulierungen Einhalt gebieten!
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Rette deine Stadt – VOR DER ZUBETONIERUNG!
Immer weitere kostbare Freiflächen in der Stadt sollen bebaut werden. Mehr >
