Volksentscheide wie der aktuelle Volksentscheid zu den Geheimverträgen scheint das Landeswahlamt an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit zu bringen. Derzeit suchen die Wahlämter in Berlin noch etwa 800 Abstimmungshelfer. Insgesamt werden rund 10 000 Personen den Volksentscheid in den Abstimmungslokalen am 13. Februar 2011 organisieren.

Ein Abstimmungsvorstand besteht aus dem Vorsteher, seinem Stellvertreter und drei bis sieben weiteren Mitgliedern. Einzige Voraussetzung für diese ehrenamtliche Tätigkeit ist die Wahlberechtigung zum Deutschen Bundestag.

Für die Tätigkeit als Abstimmungshelfer gibt es ein Erfrischungsgeld von 31,- EUR. Abstimmungshelfer, denen Freizeitausgleich gewährt wird, erhalten ein Erfrischungsgeld in Höhe von 21,- EUR.

Der größte Bedarf besteht derzeit vor allem an den Vorstehern, also den Chefs im Abstimmungslokal.

Erstmals nutzt die Berliner Landeswahlleiterin auch das Fahrgastfernsehen der Berliner U-Bahn „Berliner Fenster“ zur Werbung von Abstimmungshelfern. Von heute bis zum 14. Januar wird dort ein kurzer Spot mehrmals täglich ausgestrahlt.

Die Berliner Landeswahlleiterin, Dr. Petra Michaelis-Merzbach: „Wer noch beim Volksentscheid helfen möchte, sollte sich zügig beim Wahlhelfertelefon unter 90 21 21 21 oder im Internet, www.wahlen-berlin.de, melden. Dort gibt es auch weitere Informationen. Ich bin zuversichtlich, dass die fehlenden Plätze in den Abstimmungsvorständen schnell besetzt werden können.“

MEGASPREE empfiehlt: Wer in die Prozesse und Abläufe eine Wahl eingeführt oder auch am Wahl-Sonntag einen (sehr) kleinen Nebenverdienst erzielen will, sollte sich mit dem Landeswahlamt in Verbindung setzen.

Mehr Infos:
http://www.wahlen-berlin.de/wahlen/volksentscheid-2011/Presse/11-01-10.htm