Rette Deine Stadt
Bündnisfall
TACHELES BLEIBT !! DIE “MAUER” MUSS WEG – DEMO
13. Apr
Foto: Nika Kramer
Die Bilder gleichen sich, die Menschheit lernt nie aus ihren Fehlern. Allerorten Mauern die Reviere definieren, Grenzen abstecken und Zugänge unmöglich machen sollen. Hier wehren sich jetzt die Künstler aus dem Kunsthaus Tacheles:Aus dem Aufruf: Jetzt ist es an der Zeit, dass wir alle zusammen ein Zeichen setzen. Wir wollen das Tacheles in Berlin als Kunst und Kulturstandort verteidigen und erhalten. Das Tacheles strahlt weit über Berlin hinaus und es wäre ein großer Verlust für die Stadt, würde das Tacheles darin keinen Platz mehr finden. Die vor wenigen Stunden errichtete Mauer, die die Künstler des Ostens, von denen des Westens nun trennt, MUSS WIEDER WEG. Wir wollen keine Mauer mehr in Berlin, sondern den Kulturstandort Tacheles. Wenn wir ganz viele sind, setzen wir damit ein Zeichen und können es schaffen.
Wir sollten friedfertig und entschlossen wirken, denn unsympathisch dürfen die anderen sein.
Termin: Zeit: Samstag, 16. April · 15:00 – 18:00 Ort: vor dem Kunsthaus Tacheles, Oranienburgerstrasse 54-56a, 10117 Berlin
Senat ignoriert wiederholt Volksentscheid
11. Apr
Der Senat interessiert sich lt. Pressemitteilung des Berliner Wassertischs noch immer nicht für die Umsetzung des fulminant gewonnenen Volksentscheids von Februar diesen Jahres. Wir von MEGASPREE erkennen hier starke Parallelen zum mediaspree-Volksentscheid. Auch hier werden der Bürgerwille ignoriert
Wer den Berliner Wassertisch unterstützen möchte ist herzlich zum Koordinationstreffen eingeladen. Das nächste Treffen des Berliner Wassertischs findet am Dienstag, 3. Mai 2011, um 19 Uhr in der Muskauer Str. 20a (Klingel: Berliner Compagnie, Hinterhof), Berlin Kreuzberg – Nähe U1-Görlitzer Bahnhof, statt. Das Treffen ist öffentlich, Gäste sind willkommen.
Mehr Infos in der Presseerklärung des Wasertischs: http://berliner-wassertisch.net/assets/pm/Senat ignoriert Volksentscheid.pdf
Tacheles wird Kunsthalle Berlin
20. Jan
Berlins Regierender Bürgermeister und “Kultursenator” Klaus Wowereit plant schon seit Jahren eine Berliner Kunsthalle am Humboldt-Hafen in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs. Als im Januar 2009 die “eingeplanten” Investoren absprangen, erwägte Unser Bürgermeister den Bau aus Landesmittel. Dies wiederum verunsicherte angesichts der knappen Haushaltslage Bürger und Kulturschaffende gleichermaßen. Letztere haben nunmehr reagiert und kuzerhand das Tacheles zur Kunsthalle erklärt.
Aus der Pressemitteilung des Tacheles vom 20.01.2011: Von weitem sichtbar hängen seit Neustem Transparente mit der Aufschrift “Kunsthalle Berlin © www.tacheles.de” an den Außenfassaden des Kunsthauses. Als Reaktion auf die derzeitige Kunsthallen-Debatte erklärt damit die Künstlerinitiative Tacheles das Gebäude an der Oranienburger Straße kurzerhand zur Kunsthalle Berlin.
Das kulturpolitische Statement richtet sich nicht nur gegen einen kostspieligen Kunsthalle-Neubau, sowie die geplante Leistungsschau Berliner Künstler. Die Umbenennung des Kunsthauses in “Kunsthalle Berlin” soll vor allem zeigen, worum es bei der Förderung in Berlin lebender Künstler tatsächlich gehen muss.
Der Initiator der Aktion, Martin Reiter, formuliert in seiner diesbezüglichen Erklärung: “Kunst ist Wahrnehmung und Reflektion, Kunst ist Geistesarbeit, sie braucht Vagheit, Unsicherheit, Brüche, Ecken und Kanten. Vor allem aber braucht sie Raum. Diesen Raum hat das Kunsthaus Tacheles, größtenteils ohne Förderung von Politik und Wirtschaft, geöffnet und offen gehalten. Tausende Künstler und Kreative kamen und kommen erstmal in Mehr >
Kampagne “wollt ihr wissen” gestartet
10. Jan
In den letzten Tagen wird das Stadtbild zunehmend von recht ominösen A4-Blättern und Aufklebern mit der Aufschrift “Wollt ihr wissen” verschönt!
Offensichtlich “bedienen” sich Teile der politischen Aktivisten-Szene an dieser Stelle einer besonderen marketing-strategischen Raffinesse, indem zuvorderst Neugierde geweckt und zu einem späteren Zeitpunkt der Kampagnen-Grund bekannt gegeben wird.
Nun wurde der Veröffentlichungstermin bekannt gegeben (O-Ton der Homepage:): “Am 17. Januar um 11:30 machen wir eine Pressekonferenz im Haus der Demokratie und Menschenrechte! Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!”
Haus der Demokratie und Menschenrechte
Greifswalder Straße 4,
10405 Berlin
Mehr Infos:
http://www.hausderdemokratie.de/artikel/kontakt.php4
MEGASPREE unterstützt diese Kampagne, kann aber -um dem Spannungsbogen aufrecht zu erhalten- keine weiteren Informationen preisgeben. CU at Haus der Demokratie und Menschenrechte
RAW-Tempel ist gekommen um zu bleiben…. fast!
12. Dez
Am Donnerstag der vergangenen Woche unterzeichneten die Vorstände des RAW-tempel e.V. und die Vertreter der RED Berlin Development einen Mietvertrag für drei der vier vom RAW-tempel seit 1999 genutzten Gebäude: Beamtenwohnhaus, Verwaltungsgebäude sowie Stoff- & Gerätelager.
Der Vertrag sieht eine Nutzungsdauer bis Ende 2019 vor.
Die Verzögerungen bei der Unterzeichnung des Mietvertrages, dem ein bereits im Mai unterschriebener Vorvertrag zugrunde liegt, ergaben sich aus der Einfügung und Überarbeitung zahlreicher Klauseln: U.a. der zuletzt eingefügten Erklärung, der RAW-tempel e.V. als juristische Person verzichte auf Einwände gegen das städtebauliche Konzept der RED. Darüber hinaus enthält der Vertrag die auflösende Bedingung, dass die Parteien bis Ende Januar 2011 ein Sanierungskonzept für die Gebäude abgestimmt haben müssen.
Mieter und Geländeeigentümer optimistisch sind, dass dieses zügig erarbeitet werden kann ist der neue Vertrag noch lange nicht in den Sprichwörtlichen “trocken Tüchern”. Der RAW_tempel e.V. stellt aber bereits eine öffentliche Präsentation der Vorhaben für die zukünftige Entwicklung des Vereins an dem angestammten Standort in Aussicht.
Hintergrund: Das Reichsbahn Ausbesserungs-Werk nach der Wende von 1991-94, wie so viele andere ex-DDR-Betriebe auch abgewickelt, zog ab 1998 Anwohnern und anderen Interessierten an, um die RAW-Brache zu beleben.
Schon im Januar 1999 stellte der neu gegründete RAW-tempel e.V. und ProjektbewerberInnen ein umfangreiches „Zwischennutzungskonzept“ für Mehr >
Bündnisfall: Protestaktion “A100 stoppen! Mit Fallobst gegen faule Politik” am 31.10.
28. Okt
Protestaktion “A100 stoppen! Mit Fallobst gegen faule Politik”!
am Sonntag, 31.10.2010, Beginn 15 Uhr
Infos bei unserem Bündnispartner Aktionsbündnis A100 stoppen!
In einer Prozession ziehen wir vom Neptunbrunnen zum Roten Rathaus. Bringt jede Menge faules Obst mit, um es als Zeichen des Protests vor das Rote Rathaus zu legen. Wir lassen uns nicht veräppeln!
Der Bau der Stadtautobahn A100 von Neukölln nach Treptow steht derzeit in den Sternen. Trotzdem werden mit der Kündigung von Kleingärten bereits Fakten geschaffen.
Deshalb fordern wir:
- Rücknahme der Räumung von 314 Kleingärten in Neukölln zum 30.11.2010. 12,5 Hektar Stadtgrün dürfen nicht sinnlos zerstört werden!
- Keine weitere Verschwendung von Steuermillionen für die Fortführung der Autobahn-Betonplanung!
Kommt am 31.10. zur Protestaktion und bringt Eure Freunde mit! Bitte leitet diese Info weiter! Hier der Flyer zur Aktion
Zu dieser Protestaktion gegen den Ausbau der A 100 rufen auf:
BI Stadtring Süd BISS, BI Bäume am Landwehrkanal, Bündnis Megaspree, Die Bergpartei, Grüne Uni, Initiative Mediaspree versenken!, Permakultur Akademie, TransitionTown Friedrichshain-Kreuzberg
Hintergrund zur Protestaktion und zur Berliner Autobahn-Betonplanung
Die rot-rote Koalition in Berlin hat am 5.10.2010 zwar beschlossen, den Ausbau der Stadtautobahn A100 nicht vor der Abgeordnetenhaus-Wahl im Herbst 2011 zu beginnen, gibt aber weiterhin Millionenbeträge für die Fortführung der Planung der Betonpiste aus und möchte möglichst noch in diesem Mehr >