Am 16. Januar 2011 ist Bürgerentscheid in Charlottenburg-Wilmersdorf!

An diesem Bürgerentscheid können nur wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger dieses Bezirks teilnehmen, weil hier das Bezirksamt über die Planung des Umbaus des Kurfürstendammkarrees und über die Abrissgenehmigung entscheidet.

Von der Homepage der Initiative Rettet die Ku’Damm-Bühnen:
Die wahlberechtigten Bürger des Bezirks müssten nun ihre Aufforderung zum Bürgerentscheid über den Erhalt von „Komödie“ und Theater am Kurfürstendamm in ihrem Briefkasten gefunden haben.

Gehen Sie am 16.1.2011 zur Wahl und stimmen Sie mit

JA für den Erhalt der Theater am Ku’damm!

2011 wird der Kurfürstendamm 125 Jahre alt. Da darf es keine Abrissgenehmigung für die Kultur und das Theatervergnügen am Ku’damm geben!

Wir wollen nicht, dass die Theater durch eine 20.000 qm große Shopping Mall über vier Geschosse vom Keller bis zum zweiten Geschoss ersetzt werden.
Der Kurfürstendamm darf nicht zur reinen Einkaufsstraße verkommen. Er darf seinen Charakter als Boulevard mit Kinos, Theater, Buchläden, Kultur, Cafés und vielfältiger Gastronomie nicht verlieren. Im Gegenteil, dies muss wieder verstärkt werden.

Die beiden denkmalwerten Theater mit 1.400 Plätzen haben mit 230.000 Besuchern im Jahr die höchste Auslastung aller Sprechtheater in Berlin. Im Unterschied zu allen anderen größeren Bühnen werden sie aber rein privat betrieben. Die Theater sind für das Abendleben am Ku’damm sehr wichtig.

Der irische Investor Ballymore und der Bezirk behaupten, nun würde oben auf dem Dach der neuen Shopping Mall ein neues Theater mit 650 Plätzen entstehen. Wer sich aber die Pläne anschaut, stellt fest, dass man dieses Theater mit einem Federstrich wieder verschwinden lassen kann.

Es ist eine große Illusion zu glauben, dass der Investor Ballymore, dessen Geschäfte Teil der irischen Spekulationsblase sind, morgen 40 Millionen Euro für einen Theaterneubau in Berlin locker macht. Wir fürchten: Sobald der Bezirk die Abrissgenehmigung für die beiden historischen und denkmalwerten Bühnen unterschrieben hat, wird die Immobilie an einen neuen Eigentümer weiter gereicht oder in die Insolvenz geschickt. Dann werden alle Vereinbarungen hinfällig.

Wir haben dem Bezirk sogar den Kompromiss angeboten, wenigstens eines der beiden Theater zu erhalten. Die Komödie fügt sich ohne große Änderungen in den vom Architekten Chipperfield vorgelegten Entwurf ein. Doch der Investor und die Mehrheit im Bezirk lehnen dies ab. Sie wollen auf keinen Quadratmeter Einzelhandelsfläche verzichten. Dabei würde das Kudammkarree sich erst dann von all den langweiligen Shopping Malls der Welt unterscheiden, wenn man wenigstens einen der Theaterjuwelen freistellen und öffentlich sichtbar machen würde.

Aber Nein – nichts als Shopping, Shopping, Shopping soll unsere City West regieren! Denn neben den Theatern ist auch die Zukunft des privaten Museums „Story of Berlin“ völlig ungewiss.

Stimmen Sie mit JA und werben Sie viele Nachbarn, sich auch zu beteiligen.

Wir sind sehr für eine Erneuerung des Kurfürstendammkarrees. Wir wollen dies aber mit dem Erhalt der Berliner Theaterkultur und Baukultur verbinden.

DER KU’DAMM MUSS KULTURDAMM BLEIBEN!
DER KU’DAMM MUSS SEINE GESCHICHTE BEWAHREN!
EIN KU’DAMM OHNE GESCHICHTE IST EIN KU’DAMMOHNE ZUKUNFT!

Ihre Initiatoren des Bürgerentscheids

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